Wer Zementfliesen auswählen will, trifft fünf Entscheidungen, und zwar in dieser Reihenfolge: Material, Format, Farbe und Muster, die tatsächliche Nutzung des Raums und die Verlegeart. Eine Zementfliese ist ein kalt gepresstes, ungebranntes Stück aus eingefärbtem Zement mit einer mehrere Millimeter starken Farbschicht; diese Schicht nimmt den Verschleiß auf und bestimmt alles Weitere.
Dieser Ratgeber geht diese Entscheidungen anhand von Zahlen durch: die Tabelle der Formate, die wir in Sevilla fertigen, die Prüfergebnisse jedes Materials und die Fehler, die teuer werden.
Was genau ist eine Zementfliese?
Sie ist eine Fliese aus eingefärbtem Zement, die durch Abbinden aushärtet, nicht durch Brennen. Hergestellt wird sie, indem man die Pigmente, gemischt mit weißem Zement und Marmormehl, in eine Schablone gießt – die Metallform, die die einzelnen Farben voneinander trennt –, sie mit Sand und Portlandzement abdeckt und das Ganze in einer hydraulischen Presse verdichtet.
Das Verfahren entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, um Bodenfliesen herzustellen, ohne dafür Brennholz zu verfeuern, und die Methode hat sich seither kaum verändert. Daraus ergibt sich, worauf es bei der Auswahl ankommt: Das Muster ist nicht aufgedruckt, es steckt im Material selbst. Den gesamten Ablauf beschreiben wir unter Herstellung von Zementfliesen.


Im Spanischen heißt sie auch mosaico hidráulico, suelo hidráulico, pavimento hidráulico, losa oder loseta; auf Deutsch spricht man ebenfalls von hydraulischen Fliesen. Was sie auf keinen Fall ist: Keramik.


Echte Zementfliese oder Imitat aus Feinsteinzeug: So erkennen Sie den Unterschied
Ein guter Teil dessen, was heute als Zementfliese verkauft wird, ist in Wahrheit Feinsteinzeug mit aufgedrucktem Muster. Es lohnt sich zu wissen, was Sie vor sich haben, bevor Sie Preise vergleichen:
- Stärke: Eine Zementfliese ist zwischen 1,5 und 1,8 cm dick; dekoriertes Feinsteinzeug kommt auf 8–10 mm.
- Farbschicht: Bei der Zementfliese reicht das Pigment mehrere Millimeter tief; bei Feinsteinzeug ist es ein Druck unter der Glasur.
- Wiederholung: Feinsteinzeug wiederholt eine begrenzte Zahl von Druckvarianten; jede Zementfliese fällt anders aus.
- Kante und Rückseite: Die Zementfliese zeigt den grauen Mörtel und eine scharfe, unglasierte Kante.
- Wasseraufnahme: Feinsteinzeug liegt unter 0,5 %; handwerkliche Materialien liegen weit darüber und werden deshalb imprägniert.
Feinsteinzeug braucht weniger Pflege; die Zementfliese bietet Einzelstücke, Muster nach Maß und eine Oberfläche, die mit den Jahren Patina ansetzt. Die Modelle finden Sie in unserem Zementfliesen-Katalog.
Welches Material passt zu Ihnen: Zementfliese, Terrazzo, Zellige oder Terrakotta?
Das hängt davon ab, wo die Fliese liegen soll und wie viel Wasser und Verschleiß sie aushalten muss. Nüchtern vergleichen lassen sie sich nur anhand der Prüfergebnisse. Das sind die Werte aus unseren Prüfberichten des Labors Elabora (unter Nr. AND-L-155 im Register der Prüflabore der Junta de Andalucía, der andalusischen Regionalregierung, eingetragen); das Feinsteinzeug am Ende dient nur als Marktreferenz:
| Geprüftes Material und Format | Bezugsnorm | Im Prüfbericht angegebener Wert | Prüfbericht Nr. |
|---|---|---|---|
| Zementfliese 200 × 200 × 15 mm | UNE-EN 1339 (Beton) | Als Betonplatte geprüft: Sie bindet ab, sie wird nicht gebrannt | 9102 (28.05.2024) |
| Hydraulischer Terrazzo 200 × 200 × 18 mm | UNE-EN 1339 · UNE-EN 13748-1/2 | Wasseraufnahme 5,9–6,2 % · Rutschfestigkeit Rd 59,5 (Klasse 3) | 4718 (22.03.2021) |
| Glasiertes Zellige 100 × 100 × 12 mm | UNE-EN ISO 10545 (Keramik) | Wasseraufnahme 15,7 % · Abriebklasse 3 (750 Umdrehungen) | 9103 (28.05.2024) |
| Terrakotta 150 × 50 × 15 mm | UNE-EN ISO 10545 (Keramik) | Wasseraufnahme 16,9 % · Biegefestigkeit 8,7–10,3 N/mm² · chemische Beständigkeit Klasse A | 7539 (13.05.2022) |
| Feinsteinzeug (Marktreferenz) | UNE-EN 14411 | Wasseraufnahme unter 0,5 % | — |
Die Wasseraufnahme entscheidet mehr Fragen als jede andere Zahl: Sie bestimmt, wie sich die Fliese bei Flecken und Frost verhält, denn das Wasser in den Poren dehnt sich beim Gefrieren aus und sprengt die Fliese von innen. Ein Zellige mit 15,7 % und eine Terrakotta mit 16,9 % brauchen in jedem Fall eine Imprägnierung; der hydraulische Terrazzo mit rund 6 % verhält sich anders. Die vollständigen Prüfberichte finden Sie unter Laborprüfungen.
Ein oft übersehener Punkt: Zementfliesen und Terrazzo werden als Betonplatten geprüft, Zellige und Terrakotta als Keramik. Von einer Zementfliese die Klassifizierung einer Keramik zu verlangen heißt, Zahlen zu vergleichen, die sich nicht vergleichen lassen.
Welches Fliesenformat eignet sich für welchen Raum?
Das Format prägt das Ergebnis stärker als das Muster. Faustregel: Je kleiner und verwinkelter der Raum, desto besser ein Verlegeplan mit wenigen Schnitten; auf großen Flächen sorgt ein großes Format für Kontinuität und weniger Fugen. Das sind die Formate, die wir fertigen:
| Typ | Ref. | Maße | Gewicht pro Stück | Stück pro m² |
|---|---|---|---|---|
| Quadrat | H02 | 25 × 25 × 1,8 cm | 2,30 kg | 16 |
| Quadrat | H03 | 20 × 20 × 1,5 cm | 1,30 kg | 25 |
| Quadrat | H04 | 15 × 15 × 1,5 cm | 0,79 kg | 45 |
| Quadrat | H06 | 10 × 10 × 1,5 cm | 0,35 kg | 100 |
| Rechteck | H11 | 30 × 15 × 1,6 cm | 1,45 kg | 23 |
| Rechteck | H13 | 20 × 10 × 1,5 cm | 0,62 kg | 50 |
| Sechseck | H21 | 30 × 20 × 1,7 cm | 1,62 kg | 21 |
| Sechseck | H22 | 23 × 20 × 1,5 cm | 1,16 kg | 29 |
| Achteck | H31 | 20 × 20 × 1,5 cm | 1,14 kg | 25 |
| Laghaz | H41 | 20 × 17 × 1,5 cm | 0,62 kg | 50 |
| Labrys | H51 | 30 × 20 × 1,5 cm | 1,35 kg | 25 |
| Chakar | H61 | 20 × 17 × 1,5 cm | 0,58 kg | 50 |
| Diamante | H71 | 28 × 16,5 × 1,6 cm | 0,72 kg | 44 |
| Einlegefliese | H07 | 7 × 7 × 1,5 cm | 0,25 kg | 205 |
| Glatte Sockelleiste | HR01 | 20 × 10 × 1,5 cm | 0,66 kg | 5 Stück / laufender Meter |
Das Gewicht zählt: Ein Quadratmeter im Format 25 × 25 wiegt rund 37 kg, und das wirkt sich auf den Transport und auf die Wandverkleidung aus. Die vollständige Formatliste umfasst zusätzlich das 14 × 14, das 25 × 10, das kleine Sechseck und alle Sockelleisten.
Formate abseits des Üblichen
Das 20 × 20 ist das meistgefragte Format, aber nicht immer das beste:
- Sechseck: bricht das Raster auf und bildet eine durchgehende Wabe. Es eignet sich für Bäder und Eingangsbereiche und lässt sich gut in mehreren Farben mischen.
- Laghaz und Chakar: geschwungene Umrisse, die ineinandergreifen und schon mit einer einzigen Farbe ein Muster ergeben. Die Zementfliese Chakar braucht keine Bordüre.
- Diamante und Labrys: erzeugen je nach Farbkombination dreidimensionale Effekte.
- Achteck: Das echte hat Einlegefliesen an den Ecken; ein Achteck innerhalb einer 20 × 20-Fliese nur nachzuahmen ist nicht dasselbe.
- Einlegefliese 7 × 7: ein kleines Abschlussstück, zum Kombinieren mit Terrakotta oder als Einleger zwischen großen Formaten.


Wie treffen Sie bei Farbe und Muster die richtige Wahl?
Zuerst entscheiden Sie, welche Rolle der Boden spielt: Hintergrund oder Blickfang. Ist er der Blickfang, treten Wandfliesen sowie Türen und Fenster zurück; ist er Hintergrund, empfiehlt sich eine einfarbige Fliese oder ein kontrastarmes Muster. Unsere Farbkarte umfasst 49 Farbtöne, von MC1 bis MC49, und jedes Modell lässt sich damit umfärben.
Ein Hinweis zu einfarbigen Fliesen: Da die ganze Fliese eine einzige Farbe hat, fallen Farbtonabweichungen stärker auf als bei einem gemusterten Modell. Das ist kein Mangel, sondern die Folge davon, dass jede Fliese einzeln gepresst wird; Sie sollten es aber wissen, bevor Sie eine große einfarbige Fläche bestellen.


Darin liegt der Vorteil gegenüber einem Industriebelag: Sie können von einem Katalogmodell ausgehen und seine Farben ändern oder ein neues Muster entwerfen und die passende Schablone anfertigen lassen. Auch Formate und Modelle lassen sich im selben Boden kombinieren – Fliesenteppich in der Mitte, einfarbige Fliesen ringsum und eine Bordüre als Übergang –, um Bereiche abzugrenzen, ohne Wände einzuziehen.
Bevor Sie sich auf eine Farbe festlegen, betrachten Sie eine echte Musterfliese im Licht des Raums und neben dem vorgesehenen Fugenmörtel: Eine graue und eine weiße Fuge verändern die Wirkung des Musters.
Kann man Zementfliesen in Küche und Bad, auf der Treppe oder im Außenbereich verlegen?
Ja, in allen vier Fällen, aber unter unterschiedlichen Bedingungen. Sie werden auf dem Boden und als Wandverkleidung eingesetzt, aber auch an Treppen, Bänken, Brunnen, Kopfteilen und Tischen; weitere Beispiele finden Sie unter Einsatzbereiche von Zementfliesen.
In Küchen und Bädern ist nicht der Verschleiß das Problem, sondern Flecken: Fett, Öl, Reinigungsmittel. Abhilfe schaffen eine Imprägnierung vor dem Verfugen und die Reinigung mit Neutralseife, niemals mit Säuren und schon gar nicht mit Salzsäure.


An Treppen kommen sie besonders gut zur Geltung: gemusterte Setzstufen und einfarbige oder Terrakotta-Trittstufen – viel Wirkung mit wenig Fläche.


Im Außenbereich gibt die spanische Bauordnung (CTE) die Regeln vor: Ihr Basisdokument DB-SUA 1 verlangt je nach Bereich eine Mindestrutschfestigkeit. Der Rd-Wert wird mit dem Reibungspendel nach der spanischen Norm UNE 41901:2017 EX gemessen und ergibt vier Klassen:
| Rd-Wert (PTV) | Klasse | Wo sie verlangt wird |
|---|---|---|
| Rd ≤ 15 | Klasse 0 | In keinem Bereich zulässig: Der CTE verlangt mindestens Klasse 1 |
| 15 < Rd ≤ 35 | Klasse 1 | Trockene Innenbereiche mit weniger als 6 % Gefälle |
| 35 < Rd ≤ 45 | Klasse 2 | Trockene Innenbereiche mit 6 % Gefälle oder mehr und Treppen; nasse Innenbereiche (Eingänge, Bäder, Küchen) mit weniger als 6 % Gefälle |
| Rd > 45 | Klasse 3 | Nasse Innenbereiche mit 6 % Gefälle oder mehr und Treppen; Außenbereiche, Schwimmbäder und Duschen |
Unser hydraulischer Terrazzo im Format 20 × 20 cm erreichte im nassen Zustand bei 20 °C einen PTV von 59,5: Klasse 3, die höchste der Skala, laut Prüfbericht Nr. 4718. Dieser Wert gilt für dieses Produkt und dieses Format; für jedes andere Modell fordern Sie dessen eigene Prüfung an. Prüfen Sie außerdem, dass der Bereich nicht häufig Frost ausgesetzt ist und dass Gefälle und Entwässerung vorhanden sind: Stehendes Wasser schädigt jedes poröse Material.
Wie viele Fliesen sollten Sie bestellen, und in welcher Reihenfolge entscheiden Sie?
Bestellt wird ganz zum Schluss. Mit dieser Reihenfolge müssen Sie nichts neu berechnen:
- Legen Sie die Nutzung jedes Bereichs fest: innen oder außen, trocken oder nass, private oder öffentliche Begehung. Damit scheiden bereits einige Materialien aus.
- Wählen Sie das Format und erstellen Sie den Verlegeplan auf dem Grundriss: wo die Schnitte liegen und ob es eine Bordüre oder einen Fliesenteppich gibt.
- Entscheiden Sie sich für Modell und Farben mit einer echten Musterfliese in der Hand, betrachtet im Raum selbst.
- Messen Sie die tatsächliche Fläche Bereich für Bereich und ermitteln Sie die laufenden Meter Sockelleiste getrennt.
- Rechnen Sie in Stückzahlen um, anhand der Spalte Stück pro m²: 25 beim 20 × 20, 29 beim Sechseck, 205 bei der Einlegefliese.
- Schlagen Sie den Verschnitt auf: rund 10 % bei einfachen Verlegeplänen, mehr bei diagonalen Schnitten oder unregelmäßigen Räumen.
- Bestellen Sie alles auf einmal und heben Sie Ersatzfliesen auf: Fliesen aus derselben Charge behalten denselben Farbton und decken jede spätere Reparatur ab.
Fertigungszeiten, Mindestmengen pro Modell und die Verfügbarkeit der Farben sollten Sie mit der Werkstatt klären, bevor Sie Termine für die Baustelle festlegen.
Was ist bei Verlegung und Pflege zu beachten?
Zementfliesen werden nicht wie Feinsteinzeug verlegt, und daher rühren viele der Probleme:
- Ebener, sauberer und trockener Untergrund, mit kontrollierter Restfeuchte im Estrich.
- Trockenes Auslegen, wobei Fliesen aus mehreren Kartons gemischt werden, um die Farbtonabweichungen zu verteilen.
- Minimale Fuge, aber eine Fuge: Knirsch verlegt kann der Boden keine Bewegungen aufnehmen.
- Imprägnierung vor dem Verfugen: Dieser Schritt erspart die meisten Flecken, weil er verhindert, dass der Fugenmörtel die Poren einfärbt.
- Sorgfältig gewählter Fugenmörtel: Die Farbe der Fuge wirkt genauso stark wie die der Fliese.
- Reinigung ohne Säuren, mit Neutralseife, und regelmäßige Nachimprägnierung je nach Beanspruchung.
Jeden Schritt erklären wir in der Anleitung zum Verlegen von Zementfliesen; die Reinigungs- und Schutzroutinen unter Pflege von Zementfliesenböden.
Teure Fehler bei der Auswahl von Fliesen
- Das Muster vor der Nutzung wählen und dann feststellen, dass das Material dort nicht geeignet ist.
- Genau die benötigte Fläche bestellen oder die Bestellung Wochen später mit einer anderen Charge ergänzen.
- Ein poröses Material ohne Imprägnierung verfugen und den Boden anschließend retten müssen.
- Die Farbe nach einem Foto auf dem Bildschirm statt nach einer echten Musterfliese entscheiden.
- Die Abschlussstücke vergessen: Sockelleisten, Bordüren und Einlegefliesen werden getrennt berechnet.
Wenn Sie zu Nutzung, Format und Farbe noch das Umweltkriterium hinzunehmen möchten, finden Sie den Vergleich der Materialien unter Umweltauswirkungen von Fliesen.
Häufige Fragen, wenn Sie Zementfliesen auswählen
Welche anderen Namen hat die Zementfliese?
Auf Deutsch heißt sie auch hydraulische Fliese. Im Spanischen sind mosaico hidráulico, suelo hidráulico, pavimento hidráulico, losa und loseta hidráulica gängige Synonyme, und in manchen Regionen wird rachola als Oberbegriff verwendet. Alle bezeichnen dasselbe Stück aus eingefärbtem, gepresstem Zement. Unzutreffend ist es dagegen, sie Keramik oder azulejo (im Spanischen die glasierte, gebrannte Fliese) zu nennen: Sie wird nicht gebrannt, sie bindet ab.
Welches Format ist am gebräuchlichsten, und wie viele Fliesen braucht man pro Quadratmeter?
Das Quadrat 20 × 20 × 1,5 cm, Referenz H03, mit 25 Stück pro Quadratmeter und 1,30 kg pro Stück. Es folgen das 25 × 25 (16 Stück) und das Sechseck 23 × 20 (29 Stück). Am kleinen Ende der Skala braucht die Einlegefliese 7 × 7 ganze 205 Stück pro Quadratmeter.
Kann man Zementfliesen auf einer Treppe verlegen?
Ja, und dort kommen sie mit am besten zur Geltung: Die Setzstufe erhält das Muster, die Trittstufe bleibt einfarbig oder aus Terrakotta, sodass jede Stufe ein anderes Modell tragen kann. Prüfen Sie den Kantenabschluss und die Rutschfestigkeit der Trittstufe.
Sind Zementfliesen rutschig?
Das hängt von Oberfläche und Format ab, und nur eine Prüfung schafft Klarheit. Unser hydraulischer Terrazzo im Format 20 × 20 cm erreichte im nassen Zustand einen PTV von 59,5, Klasse 3 nach CTE, laut Prüfbericht Nr. 4718. Dieser Wert lässt sich nicht auf andere Modelle übertragen: Auf kleinen Fliesen hat das Pendel nicht einmal Platz, denn es braucht eine Gleitfläche von 124 × 76 mm.
Wie viele Fliesen sollte man zusätzlich bestellen?
Rund 10 % mehr als die gemessene Fläche bei einfachen Verlegeplänen, und mehr bei diagonalen Schnitten, Bordüren oder unregelmäßigen Räumen. Zu diesem Verschnitt sollten Sie Ersatzfliesen hinzurechnen: Sie stammen aus derselben Charge und ermöglichen es, einen Bruch noch Jahre später zu reparieren, ohne dass die Stelle auffällt.
Eignen sich Zementfliesen für den Außenbereich?
Ja, wenn drei Punkte geprüft sind: Rutschfestigkeit gemäß DB-SUA 1, Schutz durch eine Imprägnierung und ein Bereich ohne häufigen Frost. Das Wasser in den Poren dehnt sich beim Gefrieren aus und sprengt die Fliese von innen; in kalten Klimazonen muss das Material deshalb im Einzelfall geprüft werden.
Sobald Nutzung und Format feststehen, fordern Sie Musterfliesen des Modells und der Farben an, die Sie in Betracht ziehen, und prüfen Sie sie im Raum selbst. Wenn die Zeit drängt, finden Sie unter Zementfliesen ab Lager Modelle ohne Wartezeit auf die Fertigung.




