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Startseite - Zementfliesen-Ratgeber - Zementfliesen-Motive: Muster, Formate und die richtige Zusammenstellung

Zementfliesen-Motive: Muster, Formate und die richtige Zusammenstellung

Datum
  • 28.07.26

Inhalt

Zementfliesen-Motive sind die farbigen Zeichnungen auf der Sichtseite jeder Fliese; in der Wiederholung ergeben sie das Gesamtmuster des Bodens. Sie sind nicht aufgedruckt: Sie werden in einer Messingform – der Schablone – von Hand mit einer Paste aus weißem Zement, Marmormehl und Pigment ausgefüllt und feucht gepresst, sodass das Motiv einen eigenen Körper und eine eigene Stärke hat.

Dieser Unterschied bestimmt, wie viele Fliesen Sie für ein vollständiges Motiv brauchen, wie der Raum eingemessen wird und wie weit ein eigener Entwurf gehen kann.

Wie entsteht das Motiv einer Zementfliese?

Zuerst entsteht das Motiv, dann die Fliese. Bei der Zementfliese wird das Motiv in einer Form aufgebaut: Die Schablone, ein Einsatz aus Messingstegen, der dem Umriss des Motivs folgt, teilt die Form in dichte Zellen, und jede Zelle wird von Hand mit einer Paste in einer anderen Farbe gefüllt.

Auf diese Sichtschicht – etwa 3 bis 5 Millimeter stark – kommt eine Zwischenschicht aus grauem Zement und Sand und darüber die Unterschicht, die der Fliese ihren Körper gibt. Anschließend kommt alles in die hydraulische Presse, die die drei Schichten zu einem einzigen Block verdichtet. Daher der Name „hydraulische Fliese“: Sie bindet mit Wasser und Druck ab, ganz ohne Ofen.

Die Zementfliese ist keine Keramik. Sie wird nicht gebrannt, sondern bindet ab. Zement erreicht seine Normfestigkeit nach 28 Tagen; deshalb braucht eine frisch gepresste Fliese mehrere Wochen zum Aushärten, bevor sie verlegt werden kann. Den gesamten Ablauf Schritt für Schritt beschreibt unser Beitrag über die Herstellung von Zementfliesen.

Das hat zwei praktische Folgen. Die Linien des Motivs entstehen durch die Messingstege selbst: Sie fallen scharf aus, aber nie von Fliese zu Fliese identisch, mit kleinen Abweichungen in Linienführung und Farbton, die zum Produkt gehören. Und die Farbe sitzt nicht an der Oberfläche: Sie füllt die gesamte Sichtschicht, sodass sich ein Zementfliesen-Motiv nicht abreiben lässt.

Welche Arten von Zementfliesen-Motiven gibt es?

Es gibt vier Familien: geometrische Motive, florale Motive, einfarbige Fliesen und Abschlussstücke. Der entscheidende Unterschied zwischen ihnen ist nicht ästhetischer Natur, sondern betrifft die Komposition: Jede Familie braucht eine andere Anzahl von Fliesen, bis das Motiv vollständig ist, und wird anders eingemessen.

Geometrische Motive

Sie sind die gefragtesten und altern am besten: das Schachbrett in Schwarz-Weiß, das Fischgrät- und das Chevron-Muster, die Raute, das Kreuz, das Achteck mit Einleger und der achtzackige Stern aus der Tradition von al-Andalus und des Mudéjar. Sie beruhen auf dem Prinzip der Parkettierung: Die Figur wird wiederholt, gedreht oder gespiegelt, bis sie die Fläche lückenlos bedeckt.

Das Format geht mit dem Motiv Hand in Hand. Ein Sechseck oder ein Achteck bringt seine Geometrie schon mit, auch wenn die Fliese einfarbig ist: Hier entsteht das Muster aus dem Umriss selbst, mit zwei oder drei abwechselnden Farben. Weitere Beispiele finden Sie in unserem Beitrag über die beliebtesten Zementfliesen-Muster.

Florale Motive und Jugendstil

Rosetten, Blätter, Stängel und organische Formen, ein Erbe des Jugendstils und seines spanischen Pendants, des Modernisme – der Epoche, in der dieser Bodenbelag seine Blütezeit erlebte. Fast immer sind sie als Modul aus vier Fliesen angelegt: Jede Fliese trägt ein Viertel der Blüte, und das Motiv erscheint erst, wenn alle vier zusammen verlegt sind.

Einfarbige Fliesen und Schachbrettmuster

Auch eine Fliese in nur einer Farbe gestaltet mit, denn hier zeichnet der Verlegeplan das Muster. Mit zwei Farbtönen aus der Farbkarte für Zementfliesen – von MC1 bis MC49 – entsteht ein Schachbrett, mit drei ein Diagonalmuster. Es ist die zurückhaltendste Lösung und diejenige, die sich am besten mit einem kräftigen Motiv in einem anderen Raum verträgt. Bei einfarbigen Fliesen fallen Farbtonschwankungen allerdings stärker auf: Es gibt kein Motiv, das sie kaschiert.

Bordüren, Sockelleisten und Einlegefliesen

Diese Stücke runden die Komposition ab: Die Bordüre rahmt ein, die Sockelleiste führt den Boden an der Wand hoch, und die Einlegefliese von 7 × 7 cm wird zwischen größere Fliesen oder in einen Terrakottaboden gesetzt. Ohne sie endet ein gemusterter Boden mit einem harten Schnitt an der Wand. Ideen für Kompositionen finden Sie in unserem Beitrag über Trends bei geometrischen Bordüren.

Wie viele Fliesen ergeben ein Motiv, und wie viele brauchen Sie pro Quadratmeter?

Das sind zwei voneinander unabhängige Dinge: das Modul des Motivs – manche Motive sind auf einer einzigen Fliese vollständig, andere brauchen 2, 4 oder 6 verschiedene Fliesen – und das Format, das festlegt, wie viele Stück auf einen Quadratmeter kommen. Beides zu verwechseln ist der häufigste Fehler bei der Bestellung. Diese Zementfliesen-Formate stellen wir her:

FormRef.MaßeGewicht pro StückStück / m²
QuadratischH0225 × 25 × 1,8 cm2,30 kg16
QuadratischH0320 × 20 × 1,5 cm1,30 kg25
QuadratischH0415 × 15 × 1,5 cm0,79 kg45
QuadratischH0610 × 10 × 1,5 cm0,35 kg100
RechteckigH1130 × 15 × 1,6 cm1,45 kg23
RechteckigH1320 × 10 × 1,5 cm0,62 kg50
SechseckigH2130 × 20 × 1,7 cm1,62 kg21
SechseckigH2223 × 20 × 1,5 cm1,16 kg29
AchteckigH3120 × 20 × 1,5 cm1,14 kg25
ChakarH6120 × 17 × 1,5 cm0,58 kg50
EinlegeflieseH077 × 7 × 1,5 cm0,25 kg205

Die vollständige Liste mit Sockelleisten und Varianten steht auf unserer Seite zu den Zementfliesen-Formaten. Manche Fliesen sind Motiv und Format zugleich: Die Zementfliese Chakar, Referenz H61, hat einen eigenen Umriss, der beim Ineinandergreifen der Fliesen das Muster bildet, ganz ohne Motiv auf der Oberfläche.

So berechnen Sie die Bestellmenge für einen gemusterten Boden:

  1. Bestimmen Sie das Modul des Motivs, also wie viele verschiedene Fliesen nötig sind, damit sich das Motiv schließt: 1, 2, 4 oder 6.
  2. Messen Sie die tatsächliche Fläche aus und ziehen Sie große Aussparungen ab, kleine nicht.
  3. Multiplizieren Sie die Quadratmeter mit der Stückzahl pro m² Ihres Formats: 25 Stück/m² bei 20 × 20 cm, 45 Stück/m² bei 15 × 15 cm.
  4. Rechnen Sie einen Zuschlag für den Verschnitt hinzu: Bei gemusterten Böden plant man meist rund 10 % ein, etwas mehr, wenn das Motiv zentriert werden muss.
  5. Verteilen Sie die Gesamtmenge auf die Fliesen des Moduls, nicht immer zu gleichen Teilen: Bei manchen Motiven kommt eine Fliese doppelt so oft vor wie die anderen.
  6. Bestellen Sie das gesamte Material auf einmal: Da es aus Zement und Pigment besteht, können zwei an verschiedenen Tagen gefertigte Chargen im Farbton voneinander abweichen.

Wie stellt man einen gemusterten Boden zusammen?

Wie einen Teppich: ein Mittelfeld mit dem Motiv, eine Bordüre als Rahmen und, falls nötig, ein einfarbiger Grund ringsum. Dieser dreiteilige Aufbau verhindert, dass ein kräftiges Motiv den Raum erschlägt.

Fliesenteppiche und Bordüren: den Blick lenken

In einer Küche grenzt ein Rechteck aus gemusterten Fliesen unter dem Tisch den Essplatz ab, ohne dass eine Wand gezogen werden muss. In einer Diele bringt ein Mittelfeld mit umlaufender Bordüre Ordnung in den Durchgang. Und im Bad verbindet ein halbhoher Wandsockel mit geometrischem Muster die Wand mit dem Boden. Die Idee vertiefen wir in unserem Beitrag über Fliesenteppiche aus Zementfliesen.

Fliesenteppich aus Zementfliesen in Schwarz-Weiß mit wiederholtem geometrischem Motiv und dunkler umlaufender Einfassung, verlegt auf einem fugenlosen Boden in einem Ausstellungsraum
Ein Fliesenteppich aus Zementfliesen in Schwarz-Weiß: Das Motiv schließt sich erst, wenn mehrere Fliesen zusammenkommen, und die dunkle Einfassung wirkt als umlaufende Bordüre.

Auch Fuge und Fugenmörtel zeichnen mit

Eine Fuge von etwa 2 mm ist bei Zementfliesenböden üblich: Sie gleicht die Maßtoleranzen der Fliesen aus, ohne den Rhythmus des Motivs zu stören. Die Farbe des Fugenmörtels entscheidet, ob das Fugenraster sichtbar wird oder verschwindet: Ein Ton nahe am Grund tarnt es, ein kontrastierender betont es und macht aus jeder Fliese ein gerahmtes Bild.

Und eine Regel fürs Einmessen, die oft vergessen wird: Richten Sie die Achse des Motivs an einer echten Achse des Raums aus – der Türöffnung, dem Hauptfenster, der Leuchtenreihe. Wenn die Mitte des Motivs mit einem Bezugspunkt zusammenfällt, an dem sich das Auge ohnehin orientiert, wirkt der Boden wie für diesen Raum entworfen.

Welches Motiv passt zu welchem Raum?

Die Faustregel ist eine Frage des Maßstabs: In kleinen Räumen wirken Motive mit kleinem Rapport besser, weil sie das Muster vervielfachen und den Raum optisch weiten; in großen Räumen können Muster mit mehr Abstand zwischen den Motiven atmen und wirken nicht überladen.

Kriterien, die Sie vor der Entscheidung prüfen sollten:

  • Größe und Form des Raums. Ein schmaler Flur verlangt ein gerichtetes Muster (Fischgrät, aufgereihte Rauten); ein quadratisches Wohnzimmer verträgt ein zentriertes Motiv mit Bordüre.
  • Tageslicht. Legen Sie die Fliesen trocken aus und prüfen Sie sie bei Tag und bei eingeschaltetem Kunstlicht: Was morgens sanft wirkt, kann abends dramatisch aussehen.
  • Feste Einbauten. Wenn eine Kücheninsel, eine Badewanne oder ein Schrank einen großen Teil des Bodens verdeckt, geht ein zentriertes Motiv verloren; ein durchgehendes Muster funktioniert besser.
  • Kontinuität. Wenn der Boden von einem anderen Raum aus zu sehen ist, entscheiden Sie vorher, ob Sie Kontrast oder einen Übergang wollen.
  • Farbe. Starker Kontrast (Schwarz-Weiß, Indigoblau auf Creme) betont die Geometrie; benachbarte Farbtöne wie Sand, Grau und gedämpftes Grün beruhigen sie.
Patchwork aus Zementfliesen mit demselben Vierblattmotiv in verschiedenen Farbkombinationen
Dasselbe Muster wirkt je nach Farbpaar völlig anders: ein Motiv aus vier Blütenblättern in mehr als einem Dutzend Kombinationen.

Sind Zementfliesen-Motive im Außenbereich und in Nassbereichen haltbar?

Ja, wenn die Wahl auf zwei Kennwerten beruht und nicht auf Intuition: der Rutschfestigkeit und der Wasseraufnahme. Die spanische Bauordnung (CTE) regelt nur den ersten, in ihrem Basisdokument DB-SUA 1; gemessen wird er mit dem Pendelverfahren nach der spanischen Norm UNE 41901:2017 EX.

Rd-Wert (PTV)KlasseWo der CTE sie verlangt
Rd ≤ 15Klasse 0In keinem Bereich zulässig: Der CTE verlangt mindestens Klasse 1
15 < Rd ≤ 35Klasse 1Trockene Innenbereiche mit weniger als 6 % Gefälle
35 < Rd ≤ 45Klasse 2Trockene Innenbereiche mit 6 % Gefälle oder mehr und Treppen; nasse Innenbereiche (Eingänge, Bäder, Küchen) mit weniger als 6 % Gefälle
Rd > 45Klasse 3Nasse Innenbereiche mit 6 % Gefälle oder mehr und Treppen; Außenbereiche, Schwimmbäder und Duschen

Unser hydraulischer Terrazzo im Format 20 × 20 cm erreichte im Nasstest bei 20 °C einen PTV von 59,5, mit Einzelwerten von 55 bis 60: Klasse 3, die höchste Stufe und zugleich die, die der CTE für Außenbereiche, Schwimmbäder und Duschen verlangt. Das belegt der Prüfbericht Nr. 4718. Die Zementfliese hat einen eigenen Prüfbericht, Nr. 9102, zum Format 200 × 200 × 15 mm und mit der UNE-EN 1339:2004 (der spanischen Fassung der EN 1339) als Bezugsnorm. Der genannte PTV gilt für den Terrazzo; den Rutschfestigkeitswert eines bestimmten Modells erfragen Sie deshalb am besten bei der Werkstatt. Wir veröffentlichen die vollständigen Prüfberichte, keine Zusammenfassung, falls Sie die Position gegenüber der Bauleitung begründen müssen.

Die Wasseraufnahme des hydraulischen Terrazzos wurde nach UNE-EN 13748-1 mit 5,9 bis 6,2 % gemessen. Auf diesen Wert kommt es bei Frost an: Wasser in den Poren dehnt sich beim Gefrieren aus und sprengt die Fliese von innen. Deshalb wird ein Zementfliesenboden im Außenbereich und in Nassbereichen immer imprägniert.

Eine ehrliche Einschränkung: Das Pendel braucht eine Gleitfläche von 124 × 76 mm; kleine Fliesen müssen daher an einer bereits verlegten Probefläche geprüft werden, nicht als einzelne Fliese.

Kann man ein Motiv nach Maß entwerfen oder ein altes nachfertigen?

Ja. Ein neues Motiv beginnt mit einer neuen Schablone: Die Messingstege, die später jede Farbe trennen, müssen zugeschnitten und verlötet werden. Die Grenze ist nicht künstlerischer, sondern technischer Natur: Jede Farbe braucht ihre eigene Zelle, und je mehr Zellen es gibt und je feiner die Linien sind, desto schwieriger lassen sie sich füllen und desto empfindlicher wird die Form.

Ausgangspunkt kann eine Skizze, ein Foto oder eine Originalfliese sein, die auf einer Baustelle geborgen wurde: So lässt sich ein alter Boden ergänzen, dem Fliesen fehlen, oder der Boden eines denkmalgeschützten Hauses mit demselben Motiv neu anfertigen. Den Weg von der Idee bis zur Form beschreibt unser Beitrag „Zementfliesen individuell gestalten“; Lieferzeiten und Bedingungen einer Sonderserie klären Sie am besten mit der Werkstatt.

Häufige Fragen zu Zementfliesen-Motiven

Wie viele Fliesen brauche ich, damit das ganze Motiv zu sehen ist?

So viele, wie das Modul des Motivs verlangt: Manche Motive sind auf einer einzigen Fliese vollständig, andere brauchen 2, 4 oder 6 verschiedene Fliesen, die zusammen verlegt werden. Bei einem Modul aus vier Fliesen zeigt eine einzelne Fliese nur ein Viertel des Motivs. Um ein Modell zu beurteilen, sollten Sie eine Komposition aus mindestens vier Fliesen oder ein Foto des fertigen Bodens ansehen.

Kann man verschiedene Motive im selben Raum mischen?

Ja, das ist der Patchwork-Effekt, und er funktioniert unter zwei Bedingungen: Alle Fliesen müssen dasselbe Format haben, damit die Fugen fluchten, und es braucht einen gemeinsamen roten Faden in Farbe oder Intensität. Ohne diesen roten Faden wirkt das Ganze wie eine Tafel mit Musterfliesen. Sicherer ist es, ein einziges Motiv mit einfarbigen Fliesen in derselben Farbe zu kombinieren.

Nutzt sich das Motiv mit der Zeit ab, oder verschwindet es?

Es verschwindet nicht, denn es ist nicht aufgedruckt: Das Pigment füllt die gesamte Sichtschicht, die etwa 3 bis 5 Millimeter stark ist. Was mit den Jahren allerdings geschieht: Die Oberfläche bekommt Patina, und der Glanz wird in den Laufzonen ungleichmäßig. Das lässt sich mit einer Imprägnierung und regelmäßiger Pflege beheben, ohne Fliesen auszutauschen.

Was unterscheidet eine gemusterte Zementfliese von Feinsteinzeug, das sie imitiert?

Die Zementfliese ist eine Betonplatte: Sie bindet ab, statt gebrannt zu werden, und wird nach UNE-EN 1339 geprüft. Feinsteinzeug in Zementfliesenoptik ist Keramik: Es wird gebrannt und trägt das Motiv aufgedruckt auf der Oberfläche, mit der Normenreihe UNE-EN ISO 10545 als Bezug. Ihre Kennwerte sind nicht vergleichbar: Wer von einer Zementfliese die Kennzeichnung einer Keramikfliese verlangt, zieht falsche Schlüsse.

Wie zeichne ich mein eigenes Fliesenmotiv, bevor ich es in Auftrag gebe?

Beginnen Sie mit einem Raster im echten Format, 20 × 20 oder 15 × 15 cm, zeichnen Sie das Motiv in ein einzelnes Feld und wiederholen Sie es viermal, jeweils um 90° gedreht. Wenn die Linien beim Drehen und Spiegeln an den Rändern aufeinandertreffen, schließt sich das Muster. Beschränken Sie die Palette auf drei oder vier Farben: Jede Farbe ist eine eigene Zelle in der Schablone.

Kann man gemusterte Fliesen auch an der Wand verlegen?

Ja. Dieselben Bodenfliesen eignen sich als Wandverkleidung für Wandsockel, Küchenrückwände, Tresen oder Kopfteile im Schlafzimmer und ebenso als Sichtfläche von Möbeln und Arbeitsplatten. An der Wand spielt das Gewicht eine Rolle: Es reicht von 0,25 kg bei einer Einlegefliese von 7 × 7 cm bis 2,30 kg bei einer Fliese von 25 × 25 cm.

Der nächste Schritt ist, die Motive am echten Material zu sehen statt am Bildschirm, denn die Farbe eines Zementfliesenbodens verändert sich mit dem Licht in jedem Haus. Stöbern Sie im Katalog der Zementfliesen und fordern Sie Musterfliesen der Modelle an, die Sie interessieren, um sie trocken auf dem echten Boden auszulegen.

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